Eine antikapitalistische Komödie

Gospodin ist ein kurioser Dickschädel, ein sympathischer Radikalverweigerer, der beschlossen hat, »den Kapitalismus an den Eiern zu packen« – und zwar durch konsequentes Ignorieren. Gospodin lehnt es also ab, weiter für Geld zu arbeiten, mit Geld Waren zu bezahlen und überhaupt Besitz zu haben. Seine Freundin Anette allerdings kann sich für seine neue, selbstbestimmte Lebensform nicht begeistern und verlässt ihn. Mit subversivem Humor verweigert sich Gospodin unseren Konventionen und macht sich daran, seine Utopie vom freien, antikapitalistischen Leben konsequent in seinem Alltag umzusetzen. Dumm ist nur, dass ausgerechnet er unvermutet in den Besitz einer herrenlosen Geldtasche gerät …

»Genannt Gospodin« ist ein spielerisches soziales Experiment, das die anarchische Kraft des Lachens in den Mittelpunkt stellt – und die Frage: Was bedeutet eigenes Leben? Wer bestimmt das Gesetz unseres Handelns? Philipp Löhle, 1978 in Ravensburg geboren, wurde 2007 für »Genannt Gospodin« mit dem Förderpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ausgezeichnet.
(Textquelle: Theater Magdeburg)

Premiere ist am 16.07.2014 um 20:00 Uhr, diesmal im Theaterraum im Kreuzgang des Grimmelshausen-Gymnasiums.